Leichtathletik auch im Winter hochaktiv

Artikel vom 11. März 2026
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Bad Gandersheim.
Das Leichtathletik-Jahr 2025 endete für die Abteilung der Spielvereinigung Grün-Weiß mit einem neuen Rekord. Nicht weniger als 74 Wettkampfveranstaltungen wurden im vergangenen Jahr besucht. So weist es die Datenbank von ladv.de aus, über die inzwischen alle Online-Meldungen im Gebiet des Deutschen Leichtathletikverbandes abgewickelt werden. Nie zuvor hatte die SVG eine solche Zahl in der 2010 begonnenen Statistik erreicht. Allerdings müssen Werte früherer Jahre auch mit Vorsicht betrachtet werden, weil erst in den letzten Jahren wirklich alle Landesverbände das Online-Portal unterstützen und nutzen und damit noch nicht so lange eine echte Vollständigkeit wiedergegeben wird.
Das Jahr 2026 ist noch keine zwei ganzen Wochen alt, da stehen bereits drei Wettkampfteilnahmen in diesem Jahr zu Buche. Zweimal in der Halle, einmal bei einem Crosslauf.
Letzterer gehörte als dritter Lauf noch zur 62. Göttinger-Crosslaufserie und fand am Sonnabend statt. Nur Jasper Kaspari war diesmal erneut nach Göttingen gereist, um rund ums Jahnstadion bei winterlichen Verhältnissen die 1800 Meter des Schülerlaufes zu absolvieren. Er tat dies in 7:08 Minuten und Schnellster der Schülerklassen zwischen zwölf und 14 Jahren.
Da mit dem dritten Lauf die Serie auch abgeschlossen wurde, gab es einen Finalstand nach allen drei Läufen, und auch in diesem lag Jasper Kaspari bei den Schülern auf dem Siegerplatz durch zwei Einzelsiege und einen dritten Platz.
Martin Fürle und sein Sohn Bruno setzten die Hallensaison gleich in den ersten Januartagen mit der Teilnahme an einem Hallensportfest in Hannover fort. Bruno startete dort als 13-Jähriger in der M15 über 60 Meter, wo er außerhalb der Wertung mitlaufen durfte. Die Sprintstrecke lief er in 9,67 Sekunden. Gleichfalls versuchte er sich an den 60 Meter Hürden in der M14. Hier kam er auf 11,54 Sekunden und einen fünften Platz. Vater Martin hatte für die 800 Meter gemeldet, um einen neuen Anlauf auf die Norm für die Deutschen Master Hallenmeisterschaften zu unternehmen, musste an dem Tag aber vor dem Rennen passen.
Am vergangenen Sonnabend besuchte das Fürle-Duo erneut Erfurt zu einem Hallen-Meeting. Bruno zeigte sich in der M14 über 60 Meter verbessert auf 9,56 Sekunden. Das ist eine persönliche Bestleistung, der Umstand aber, dass Bruno damit das Ende des Felde zierte, zeigt für die Stabhochsprunganlaufgeschwindigkeit Nachholbedarf. Auch im Weitsprung trat Bruno an und kam mit 4,14 Metern auf eine ordentliche Weite. Martin Fürle stellte sich erneut der 800 Meter-Strecke und lief sie diesmal in 2:20,88 Minuten. Konstant wie ein Uhrwerk, aber immer noch fehlen wenige Sekunden zur Norm.
Schon am kommenden Wochenende geht es mit Wettkämpfen weiter, und diesmal sogar schon um die ersten Titel des Jahres. In Delmenhorst finden kombiniert die Landesmeisterschaften und Norddeutschen Meisterschaften im Winterwurf aller Altersklassen einschließlich der Masters statt. Die SVG hat selbstverständlich ihre Hammerwurf-Talente gemeldet.
Im Hammerwurf der M15 sind das gleich drei SVGer, die antreten und alle beste Chancen auf Titel oder mindestens einen Platz auf dem Siegertreppchen haben. Die beste Vorleistung weist Aris Oestmann als Favoriten aus, die Trainingsleistungen von Titus Ahrenhold und Arik Bumke machen es aber keineswegs zu einer sicheren Sache, sondern eher eine offene Angelegenheit, wer da als Landes- und Norddeutscher Meister Samstag nach Haus kommt. Drei weitere Konkurrenten vervollständigen das Teilnehmerfeld, deren aktuelle Leistungen sind nicht einschätzbar.
Am Sonntag wirft dann Masters-Teilnehmer Rudolf A. Hillebrecht in der M65. Dort gibt es aktuell keinen ernsten Konkurrenten, größter Gegner ist da eher zur Zeit, angesichts des Winterwetters gesund zu bleiben. rah
