Max Vana wirft fast 50 Meter mit dem Hammer
Bezirksmeisterschaften in Schwiegershausen mit zwei SVG-Titelträgern
Artikel vom 27. März 2026
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Bad Gandersheim.
Es waren die ersten Titelkämpfe für die Werfergruppe der SVG, nachdem die Landes-Wintermeisterschaften ja zweimal kläglich ausgefallen sind: Am Samstag reisten die Hammerwerfer nach Schwiegershausen bei Osterode, um dort um die Bezirksmeisterschaftstitel zu werfen.
Im Training hatte Max Vana schon mit weiten Würfen für Aufsehen gesorgt, nun gelang ihm auch ein solcher am Sonnabend endlich auch einmal im Wettkampf. 49,19 Meter, neue sagenhafte persönliche Bestleistung und Titelgewinn mit dem 5-Kilo-Hammer in der Männlichen Jugend U18. Dabei setzte er sich gegen seinen ständigen Konkurrenten Christian Numrich durch, der mit 48,61 Metern nicht weit weg war und Zweiter wurde.
Das Besondere an Vanas Weite ist, dass seine Wurfserie dieses Ergebnis aus dem letzten Versuch nicht erahnen ließ: Drei Würfe lagen im 41er-Bereich, der zweitbeste immerhin schon bei 45,18 Meter. Und dann dieser letzte Wurf auf über 49 Meter. Das war wirklich Anlass zum Jubel. Numrich warf wie gewohnt konstanter im Bereich zwischen 45 und 48 Metern, hatte aber am Ende eben doch das Nachsehen.
Das zweite SVG-interne Duell fand in der Jugend M14 statt. Hier standen sich Aris Oestmann und Titus Ahrenhold gegenüber, mit der Favoritenrolle bei Oestmann. Der wurde er am Ende auch gerecht. Nach 40,91 Metern zum Auftakt ließ er im zweiten schon 42,79 Meter folgen. Das hätte bereits zum Sieg gereicht, doch Aris setzte nach drei ungültigen Würfen im letzten Durchgang mit 43,95 Metern noch eins drauf. Auch das eine persönliche Bestleistung mit dem 4-Kilo-Gerät.
Titus Ahrenhold kam erst im dritten Versuch mit 40,21 Metern richtig in den Wettkampf und steigerte sich dann auf 40,58 Meter im fünften Durchgang. Platz zwei für ihn am Ende.
Die SVG-Hammerwerfer stellten damit gleich zu Saisonbeginn der Sommerwettkämpfe unter Beweis, dass sie sich im Wintertraining unter Trainer Peter Grajek weiterentwickelt haben. Da darf noch so manche persönliche Bestleistung in diesem Jahr erwartet werden. rah
